Bayola überzeugt

Überzeugt von der hohen Qualität des Raps-Speiseöls „Bayola“ zeigten sich Landesbäuerin Hannelore Siegel und Bauernverbandspräsident Gerd Sonnleitner anlässlich der Präsentation auf dem Zentral-Landwirtschaftsfest. Dargeboten wurde es von Adalbert Bogne, dem Vorsitzenden der Erzeugergemeinschaft für Qualitätsraps Oberpfalz. Er wies dabei vor allem auf die Natürlichkeit dieses kaltgepressten Speiseöls, auf den hohen Gehalt an ungesättigten Fettsäuren und die regionale Herkunft hin.

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Quelle: Bayerisches Landwirtschaftliches Wochenblatt

„Das Olivenöl der Bayern“

Neue Vermarktungsoffensive mit hochwertigem Raps-Speiseöl Raps sei für ihn schon immer ein Thema gewesen, sagte Franz Kustner, BBV-Bezirkspräsident der Oberpfalz anlässlich eines Pressegespräches zum Aktionstag Raps auf dem ZLF. Er verwies auf die Bereicherung des Landschaftsbildes, die Flexibilität in der Fruchtfolge und die positiven Eigenschaften von Rapsöl in der Ernährung. „Die Pflanze und deren Produkte wurden aber bisher zu wenig positiv bewertet'“, so Kustner. Das soll sich nun ändern.
Wie Adalbert Bogner, stellvertretender Vorsitzender der Erzeugergemeinschaft für Qualitätsraps in der Oberpfalz berichtete, hat man für Rapsspeiseöl der Marke „Bayola“ das bayerische Qualitäts- und Herkunftszeichen erreicht, ebenso das CMA-Gütezeichen. „Wir wollen bewusst hohe Anforderungen erfüllen“, so Bogner, „weil wir nicht auf der Billigschiene fahren wollen, sondern für die gute Qualität auch einen guten Preis erzielen wollen.“

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Foto: A. Fries
Gewinnen mit Rapsöl, und zwar nicht nur an
Gesundheit, sondern auch wertvolle Preise: Landesbäuerin Hannelore Siegel und
BBV-Präsident Gerd Sonnleitner bei der
Ziehung zum CMA-Gewinnspiel.
Der Markenname ist übrigens eine Anleihe bei den Kanadiern, die dem traditionell schlechten Image von Rapsspeiseöl schon vor ein paar Jahren mit dem Markennamen „Canola“ (sinngemäß kanadisches Öl) entgegengetreten sind. Analog dazu wird nun bayerisches Rapsöl zu Bayola. „Nachdem wir die Qualität nun nachweisen können, wollen wir offensiv dem Verbraucher gegenübertreten“, so Bogner. Dass es mit dem Image bisher nicht zum besten steht, bestätigte auch Irmingard Schmid, Vorsitzende der Bayerischen Hausfrauenvereinigung: „Der Verbraucher verbindet zwar damit die schönen gelben Felder, aber dann sofort auch die Gentechnik.“ Dabei habe das Rapsöl ernährungsphysiologisch hervorragende Eigenschaften ohne jegliche Gentechnik, wie Hildegard Rust vom Bayerischen Landwirtschaftsministerium heraushob. Man sollte deshalb natives Rapsöl in den Vordergrund stellen und dürfe es durchaus als naturgegebenes functional food bezeichnen. Was da im Detail dahinter steckt, erläuterte der Ernährungswissenschaftler Dr. Nikolai Worm. Eine 1994 in Lyon gestartete Studie habe ergeben, dass die Reinfarktrate bei Herzinfarktpatienten, die mit Rapsölprodukten ernährt wurden, um 70 Prozent niedriger lag als bei der Vergleichsgruppe. Das Geheimnis liegt in dem hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren, mit denen Rapsöl Thrombosen hemmt und den Herzrhythmus stablisiert. Die Ergebnisse der Studie in Lyon hätten sich ernährungsphysiologisch in der so genannten Kreter Diät nieder geschlagen, wobei aber darin das Rapsöl durch Olivenöl ersetzt wurde. „Ernährungswissenschaftlich betrachtet ist das Rapsöl sogar noch wertvoller als Olivenöl“, stellte Worm fest, „man könnte es mit Olivenöl plus Fisch gleichsetzen.“ Und Irmingard Schmid ergänzt: „Rapsöl ist das Olivenöl der Bayern.“ Man sei auch durchaus bereit, dies dem Verbraucher mitzuteilen, es müsse dann aber auch gewährleistet sein, dass das Produkt überall in den Regalen zu finden ist. Nachdem nun, wie bereits weiter oben erwähnt, die entsprechenden Qualitätszeichen erreicht sind, soll laut Bogner mit Unterstützung der CMA eine Marketingoffensive gestartet werden. Der Rohstoff Raps sei in Bayern dafür in fast unbegrenzter Menge vorhanden, die Produktion des Öles auch kein Problem, da man nicht selber in die Technik investieren müsse, sondern diese anmieten könne. Einig war sich die Runde auch, dass ein Träger für die Werbekampagne hilfreich wäre. Kontakte seien bereits zum Fernsehkoch Jean Lafer geknüpft. Auch über entsprechende Informationen in Krankenhäusern, Sanatorien und ähnlichen Einrichtungen erhofft man sich eine Multiplikator-Wirkung.

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Foto: Kellerer
Informierten über die Vorzüge von Rapsöl: Adalbert Bogner, Erzeugergemeinschaft für Qualitätsraps Oberpfalz; Hildegard Rust, Bayerisches Landwirtschaftsministerium; BBV-Pressesprecher Dr. Michael Schanderl; der Oberpfälzer BBV-Bezirkspräsident Franz Kustner; Irmingard Schmid, Vorsitzende der Bayerischen Hausfrauenvereinigung, und der Ernährungswissenschaftler Dr. Nikolai Worm.

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